23 Gärtnerlehrlinge im dritten Lehrjahr stellten sich am 2. Juli 2019 im Hofgarten Innsbruck dem Lehrlingswettbewerb der Tiroler und Vorarlberger Junggärtner.

 

15 Tiroler und 8 Vorarlberger Lehrlinge nahmen am Lehrlingswettbewerb in Innsbruck teil. Dabei galt es, verschiedenste Aufgabenstellungen zu bewältigen und sowohl mit theoretischem Wissen als auch praktischen Fähigkeiten zu überzeugen. Die jeweils drei besten aus den beiden teilnehmenden Bundesländern nehmen im September am Bundeswettbewerb in Tulln (Niederösterreich) teil.

Mit Können und Fachwissen glänzten die teilnehmenden Tiroler Junggärtner beim Lehrlingswettbewerb im Innsbrucker Hofgarten. Von der Kultivierung von Pflanzen über Gartengestaltung bis hin zum Gestalten von floristisch-kreativen Blumenarrangements reichte der praktische und theoretische Hürdenlauf, den alle TeilnehmerInnen zu bewältigen hatten.

Nach drei intensiven Lehrjahren galt es, das im Ausbildungsbetrieb und an der Fachberufsschule für Gartenbau in Rotholz erworbene Wissen abzurufen und die Jury zu überzeugen. Doch auch nach dem Wettbewerb unterstützt der Verein die jungen Gärtnerinnen und Gärtner weiter: „Wir stehen natürlich mit Rat und Tat bei der Vorbereitung auf die Facharbeiterprüfung zur Seite“, so Lukas Fröschl, Obmann der Junggärtner.
Siegerinnen und Sieger

Beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb konnte sich für Tirol Silberberger Magdalena (LLA Rotholz) den Sieg holen. Platz zwei ging an Rieder Stefanie (Wagermaier, Brixen im Thale), Platz drei an Schnieder Florian (LLA Rotholz).
Da aufgrund der Altersgrenze von 23 Jahren die Erstplatzierte nicht am Bundeswettbewerb teilnehmen kann, rückt die Viertplatzierte Maier Gabriela (Hödnerhof, Ebbs) nach. Die Altersgrenze wurde im Hinblick auf den Europäischen Lehrlingswettbewerb angepasst. So kann garantiert werden, dass die Bundessieger auch dort teilnehmen können, wo die Grenze dann das vollendete 25. Lebensjahr ist.

Wettbewerbsbereiche

Der Lehrlingswettbewerb stellt hohe Anforderungen an alle TeilnehmerInnen. Dabei wird eine Top-Leistung in allen vier Bereichen erwartet.

– Erkennungsstraße: Überprüfung des Wissensstandes anhand einer Auswahl von 50 Topf- und Schnittpflanzen sowie verschiedener Gehölze, verschiedenen Beet- und Balkonpflanzen, Kräuter- und Gemüsepflanzen, Düngerformen, Substrate, usw.

– Fertigkeitenstraße: Handwerkliches Geschick bei Montage- und Vermehrungsarbeiten sowie Dekorationen

– Praktischer Teil: Neben der Aussaat, dem Setzen von Gemüsejungpflanzen und dem Binden eines Blumenstraußes müssen auch Flächen vermessen und berechnet werden. Das sind die Fertigkeiten, die später im Alltag den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht werden müssen

– Theoretischer Teil: 125 Fragen müssen schriftlich
beantwortet werden.

Text: Lena Etthöfer